Schieferbau Nuttlar UG
Schieferbau Nuttlar UG

DAS BERGWERK

Dieses Besucherbergwerk ist anders!
        ... authentisch, spannend, einzigartig!


 

 

Im Jahr 1878 begannen die Bergleute in Nuttlar im Sauerland mit dem Vortrieb des ersten Stollens. Bis zu 200 Arbeiter waren zeitweise mit der Gewinnung und der Verarbeitung von Dach- und Plattenschiefer beschäftigt.

Mundloch "Kaiser-Wilhelm-Stollen" – heute einer der zwei Zugänge zum Bergwerk

Einsatz modernster druckluftbetriebener Schrämmhammer untertage um 1925

In den 107 Betriebsjahren dieser Schiefergrube entstand so ein riesiges Bergwerks-Labyrinth auf fünf Sohlen mit einer Gesamtlänge von ca. 24 km, dass auch heute noch von der langen Tradition des Schieferbrechens und der entbehrungsreichen Arbeit der Bergleute zu jener Zeit zeugt.

 

Grubenriss Dachschieferbergwerk Ostwig / Schieferbau Nuttlar bis 1948

Betriebsgelände der Schieferbau-Aktien-Gesellschaft "Nuttlar" um 1925

Zurichten des Dachschiefers übertage für die Altdeutsche Deckung um 1950

Gewinnung von Schieferplatten untertage um 1955

Das Handwerkszeug des Schieferbergmanns

Verladung der gewonnenen Schieferblöcke vor Ort um 1980


Bergbauhistorisch betrachtet zählt die Grube Ostwig = Schieferbau Nuttlar zu den interessantesten Relikten einer längst vergangenen Bergbauepoche im oberen Ruhrtal, die durch ihre Unversehrtheit und Erlebbarkeit tief beeindruckt. Der letzte Bergmann fuhr Ende 1984 in die Nuttlarer Schiefergrube ein, bevor sie ein Jahr später ihren Betrieb für immer einstellte.

 

 

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